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Was hilft wirklich gegen Schnarchen?

Schnarchen ist ein sehr komplexes Thema, denn nicht nur die Ursachen des Schnarchens können sehr vielseitig sein, sondern auch die Möglichkeiten der Abhilfe können ebenfalls sehr unterschiedlich sein. Jede schnarchende Person muss als erstes den möglichen Grund beziehungsweise den Ursprung des Geräusches näher analysieren. Dabei kann vor allem der Partner hilfreiche Informationen liefern, aber auch die Selbstbeobachtung ist hier wichtig.

Ensteht das Schnarchen dadurch, dass man durch den Mund atmet, wird hierfür eine passende Lösung gesucht. Meistens liegt es daran, dass die Nasenatmung nicht richtig funktioniert. Um diese zu unterstützen und zu verbessern, kann der Akupressur-Ring hinzugezogen werden. Auch ein Nasenspreizer weitet die Atemwege. Funktioniert die Nasenatmung verlässlich, so wird der Mund meisten automatisch geschlossen. Mechanisch kann man den Mund auch mit einer Kinnbinde geschlossen halten. Dies macht allerdings erst Sinn, wenn die Nase frei ist.

Kommt das Schnarchen verstärkt in Rückenlage vor? Dann ist die Zunge der Verursacher, denn dank der Gravitationskraft rutscht sie in dieser Lage in den Rachen. Dadurch verengen sich die Atemwege. Der Luftstrom erzeugt an dieser Engstelle Geräusche. Dagegen helfen Verlagerungssysteme, das heißt Hilfsmittel, die den Körper nachts in seitlicher Lage bringen bzw. halten, wie z.B. ein Kissen speziell für Seitenschläfer oder eine Schlafweste. Auch eine Zahnschiene hilft hier gegen Schnarchen, in dem sie die Zungenstellung sichert.

Bei Erkältung, Allergien oder auch anatomisch bedingt ist der Atemweg durch die Nase verengt. Das führt zum Schnarchen. Um dies zu beheben kann man Mittel zur Abschwellung verwenden (Tees, Sprays etc.), Mittel zur Unterstützung (Akupressur-Ring, Nasenpflaster, Nasenspreizer) oder muss bei Polypen oder Nasenscheidewandverkrümmung operativ vorgehen.

Ist das Gewebe im Rachen schlaff oder überfettet, so hört man das deutlich durch das Schnarchen aus dem Rachen. Als Lösung kommen nicht nur ein Rachenmuskulatur-Training oder bei Bedarf ein Abnehmprogramm in Frage. Unterstützen lässt sich die Zone auch durch eine verbesserte Nasenatmung oder einer Spange. Wichtig ist hier die Atemaussetzer auszuschließen. Denn, falls solche vorkommen, muss man dies ärztlich abklären. Hier hilft eventuell nur noch die Schlafmaske.

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